• Annehmen, was ist.

    Wenn wir in schwierigen Situationen oder Gefühlen stecken, wollen wir meistens einfach nur möglichst schnell wieder daraus hinaus. Dabei überspringen wir oft einen wichtigen Schritt, nämlich überhaupt erst mal anzunehmen, wo wir gerade sind. Das ist ein echter Verlust – denn erstmal dort anzukommen, wo wir gerade sind, kann den Raum für viel Entspannung, Heilung und in weiterer Folge auch neue Ideen und Veränderung aufmachen.

  • Ein Video-Tipp

    Man muss auch mal loslassen können.. Das lerne ich gerade wieder von meinem Körper. Der möchte nämlich nach einer Halsentzündung in den letzten Tagen einfach noch nicht sprechen und lieber in Ruhe regenerieren. Daher gibt es heute keine neue Podcast-Folge für dich, sondern eine Video-Empfehlung für eine Recovery-Geschichte auf einer anderen Plattform: „Die Stimmen in meinem Kopf“ von Eleanor Longden

  • Aufblühen

    In der heutigen Episode teile ich ein inneres Bild mit dir, das mich seit einigen Jahren begleitet und für mich zu einer zentralen Grundhaltung in meinem Leben geworden ist: das Bild von Aufblühen bzw. natürlichem Wachstum und Veränderung. Du findest dieses Bild übrigens auch in meinem Logo! 🙂

  • Vom Überleben zum Leben

    Prof. Dr. Franz Ruppert ist Psychologischer Psychotherapeut, Professor für Psychologie und hat die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie entwickelt. Er forscht schon lange zum Thema Trauma und gibt mit großer Klarheit Einblicke in seine Erfahrungen. In unserem Gespräch geht es unter anderem um die Frage, woran man Überlebensstrategien erkennt und ob es überhaupt psychische Erkrankungen ohne Trauma-Hintergrund gibt. Auch die positiven Veränderungen im Leben, die durch die heilsame Beschäftigung mit den eigenen Traumata entstehen können, sind Thema.

  • Selbstfürsorge: Wie voll ist deine Schale?

    Was genau ist mit Selbstfürsorge gemeint und wieso fällt es uns oft so schwer, unser eigenes Wohlbefinden wichtig zu nehmen und ihm Priorität in unserem Leben zu geben? Einige Überlegungen und eigene Erfahrungen zu diesen Fragen teile ich in der heutigen Podcast-Folge mit dir – und im Idealfall bekommst du beim Anhören ebenfalls Lust, in dir weiter zu forschen, wie es deiner Selbstfürsorge gerade geht! 🙂

  • „Bestimme selbst – sonst tun es andere“

    Gerhard Weiland ist Arzt, Trainer und Coach und hat sich auf Homöopathie, stressfittes Leben und Gesundheitscoaching spezialisiert. Es ist ihm ein großes Anliegen, dass Menschen erkennen, dass sie selbst für ihre Gesundheit zuständig sind und von KonsumentInnen zu RegiseurInnen des eigenen Lebens werden.

  • „Essanfälle adé“ … und wie es danach weitergeht!

    Im heutigen Interview erzählt Olivia Wollinger von ihrem Recovery-Weg. Sie hatte lange Zeit mit einer Essstörung zu kämpfen und dabei viel gelernt. Ihr Wissen gibt sie in dem Buch „Essanfälle adé“, bei Workshops und in ihrer Praxis in Wien weiter. In unserem Gespräch erzählt Olivia nicht nur ihre unmittelbare Recovery-Geschichte, sondern geht auch darauf ein, wie sie das Leben erlebt, seitdem sie ihre Erkrankung hinter sich gelassen hat.

  • „Recovery: Das Ende der Unheilbarkeit“ (Teil 2)

    Im zweiten Teil des Interviews mit Frau Univ.Prof. Dr. Michaela Amering sprechen wir unter anderem über die Recovery-Orientierung in den UN-Behindertenrechtskonventionen und die Bedeutung davon für die Praxis. Außerdem ging es um alternative Unterstützungsmöglichkeiten bei psychischen Krisen, notwendige Rahmenbedingungen für Ex-In-GenesungsbegleiterInnen, um den Recovery-Gedanken wirksam und gut in ein Team/eine Organisation einbringen zu können, und noch einiges mehr!

  • „Recovery: Das Ende der Unheilbarkeit“ (Teil 1)

    Michaela Amering ist Fachärztin für Psychiatrie & Neurologie und beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Recovery. Gemeinsam mit Margit Schmolke hat sie das deutschsprachige Grundlagenwerk über Recovery geschrieben („Recovery: Das Ende der Unheilbarkeit“). In unserem Gespräch gibt sie einen kurzen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Buches und erzählt von den Entwicklungen – international und im deutschsprachigen Raum – die sie in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Auch Kritik an Recovery, Hindernisse in der Praxis und Ideen für mögliche nächste Schritte in Richtung Recovery-Orientierung sind Thema.